Hirschen
Schwarzenberg.
Ein Familiengasthof am Dorfplatz, mit Kunst an den Wänden und einem Badehaus im Garten.
Franz Fetz kam im Hirschen zur Welt, unter der barocken Deckenmalerei von Zimmer 7.
1975 übernahm er den renovierungsbedürftigen Gasthof. Mit seiner Begeisterung für Kunst und Musik prägte er das Haus; die Bilder, die er über fünf Jahrzehnte sammelte, hängen bis heute an den Wänden.
Seit 2017 führen seine Kinder Peter und Pia Fetz den Hirschen in zehnter Generation. Zum Gasthof von 1755 am Schwarzenberger Dorfplatz gehören heute das Wälderhaus mit seinen Suiten und ein Badehaus im Garten.
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Wohnen im Gasthof und Wälderhaus
Im historischen Gasthof liegen 14 Zimmer und Suiten. Manche sind klein und haben niedrige Decken; in der König Max Suite fällt der Blick auf ein Deckengemälde von 1812. Die Maler von Fetzcolor haben es unter sieben Farbschichten freigelegt.
Das Wälderhaus dahinter ist aus Vollholz gebaut und beherbergt zwölf Suiten, darunter ein Loft unter dem Dach. Von hier führt ein direkter Zugang zum Badehaus. Die Möbel für die Zimmer und Suiten fertigte die Tischlerei Geser in Andelsbuch aus Esche, Weißtanne und Nuss.
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Das Badehaus
NONA Architektinnen entwarfen das hölzerne Badehaus, das 2024 entstand. Es hat Ruheräume auf zwei Etagen, eine finnische Sauna und eine Bio-Sauna. Draußen liegt der 15 Meter lange Metallpool: Die Ruhebänke darin hat Peter Fetz selbst entworfen. Den Garten rundherum inspirierte die Arbeit von Piet Oudolf.
Aus dem früheren Seminarraum wurde die Bademantelbar. Wer nach dem Baden noch sitzen bleiben möchte, kann sich hier eine Flasche aus dem Weinschrank nehmen.
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Was im Keller reift
Jonathan und Raphaela Burger führen die Küche. Im Franz-Josefs-Keller fermentieren sie Zutaten für ihre Gerichte, im Schinkenkeller reift der eigene Schinken. Beim Chef’s Apéro können Gäste probieren, was daraus geworden ist.
Gegessen wird in den alten Stuben und im Saal. Auf den Tisch kommt auch ein Stück Handwerk aus der Nachbarschaft: Mario Feurstein aus Andelsbuch hat die Teller für das Restaurant entworfen. Raphaela verantwortet zudem die Patisserie; ihre Desserts werden auch am Nachmittag serviert.
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Vor der Tür
Ein Kellerbier auf dem Bänklein vor dem Haus, ein Kaffee in der Jägerstube mit Blick auf den Dorfplatz: Schwarzenberg beginnt direkt vor der Tür.
Im Ort erinnert das Angelika Kauffmann Museum an die Malerin; die Schubertiade bringt Konzerte in den Angelika-Kauffmann-Saal. Wer hinaus ins Grüne möchte, findet am Bödele das Fohramoos — Pias persönliche Empfehlung für einen Spaziergang.
Alle Bilder.
Aus dem Haus.
Drei Fragen an Pia Fetz
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Ihr Lieblingsplatz?
Der vor unserem neuen Kamin. Vor allem in den dunklen Monaten. Ein gutes Glas Wein, das Feuer tut den Rest. Die Welt draußen wird erstaunlich unwichtig, die Gespräche werden länger, und aus Minuten werden Stunden. Beschwert hat sich darüber noch niemand.
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Ihr Lieblingsgericht?
Eigentlich nicht ein Gericht, sondern gleich mehrere. Am besten bucht man einen Chef’s Apéro und probiert sich durch das, was bei uns im Haus entsteht: Shoyus, Garums, fermentiertes Gemüse, Schinken. Und was sonst gerade reif ist. Es braucht seine Zeit, bis es so weit ist. Das Probieren geht dann schneller.
- 03
Ihr Tipp in der Nähe?
Das Fohramoos am Bödele. Ein Naturschutzgebiet, ein Moor, viel Himmel. Ein guter Platz, um seinen Gedanken nachzuhängen. Vielleicht der beste.
Tipp von Pia Fetz
Fohramoos am Bödele
Das Hochmoor liegt auf gut 1.100 Metern oberhalb von Schwarzenberg. Ab der Bushaltestelle Bödele führen beschilderte Wege durch Moorwald und offenes Moor, teils über Holzstege. Der Bus 870 zwischen Dornbirn und Schwarzenberg hält am Bödele.
Zur Wanderung durchs FohramoosQuellen & redaktioneller Stand
Grundlage dieses Porträts sind die Angaben des Hauses; zuletzt geprüft am 9. Oktober 2026.
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Die Bilder stellen die Häuser für die redaktionelle Nutzung bereit. Wo uns ein Fotograf bestätigt wurde, steht er hier.
- Foto: TMRW Tours
- Foto: Maximilian Pohler
- Foto: Julius Hirtzberger
- Foto: Angela Lamprecht
- Foto: Mirco Taliercio
- Foto: Francesca Gress, Hannes Kläger
- Foto: Jessica Machon
- Foto: Florence Stoiber
- Foto: Connie Klimt
- Foto: Peter Bender & Franziska Stegemann
- Foto: Daniel Gmeiner
- Foto: Cornelius Klimt


