Burgenland
Steppe, See und Wein, eine Stunde von Wien.

Das Burgenland ist flach, und das ist in Österreich schon eine Aussage. Hier beginnt die pannonische Ebene: Steppe, Schilf, ein See, der nirgends tiefer als zwei Meter ist und trotzdem 36 Kilometer lang.
Der Neusiedler See ist kein Badesee im alpinen Sinn. Er ist ein Vogelparadies, ein Segelrevier mit stetigem Wind, und im Seewinkel dahinter liegen Salzlacken, auf denen im Frühjahr Zehntausende Zugvögel rasten. Wer mit dem Rad um den See fährt, ist einen Tag unterwegs und wechselt zweimal das Land.
Und dann der Wein: Blaufränkisch, Zweigelt, und die Süßweine von Rust und Illmitz, die zu den großen Europas gehören. Die Dörfer sind langgestreckt, mit weißen Häusern und Storchennestern auf den Kaminen.
Das Burgenland ist Österreichs Süden ohne Berge — und eine Stunde von Wien.
Wir schicken Leute ins Burgenland, die Wien kennen und am Wochenende Horizont brauchen. Das Vila Vita Pannonia in Pamhagen ist ein Dorf für sich: Häuser im Park, ein eigener See, Wildgehege, Radwege bis ans Wasser. Für Familien mit Kindern, die den ganzen Tag draußen sein sollen, gibt es in Ostösterreich nichts Vergleichbares. Kommt Ende April, wenn die Vögel ziehen, oder im Oktober zur Lese. Im Hochsommer ist die Ebene heiß und der See warm wie Suppe.



