Chiemgau
Voralpen, kurz vor der Grenze.

Der Chiemgau ist das Stück Bayern zwischen München und Salzburg, das die meisten auf der Autobahn durchqueren, ohne anzuhalten. Ein Fehler.
Südlich des Chiemsees steigen die Berge an — die Kampenwand, das Hochgern, die Hochplatte —, nicht so hoch, dass sie einschüchtern, aber hoch genug, dass man oben in eine andere Welt kommt. Dazwischen Almen, auf denen im Sommer noch Käse gemacht wird, Dörfer mit Zwiebeltürmen und Bauernhäusern, die seit Jahrhunderten stehen.
Der See ist groß und ruhig, die Fraueninsel eine Autostunde und ein Jahrhundert von München entfernt. Wer hierher kommt, will nichts Spektakuläres. Er will einen Ort, der funktioniert: Berge am Morgen, Wasser am Nachmittag, eine Wirtschaft am Abend.
Der Chiemgau ist die Landschaft, die Bayern verspricht und selten so unaufgeregt liefert.
Der Chiemgau ist unsere Antwort auf die Frage nach dem Wochenende ab München, das nicht nach Garmisch führt. Die Agrªd Chalets in Aschau sind das Haus dafür: Holz, Stein, Ruhe, mit der Kampenwand direkt vor der Tür. Kein Spa-Programm, kein Animationsplan. Man geht raus, und dann kommt man zurück. Kommt unter der Woche, wenn ihr könnt. Am Samstag gehört der Chiemgau München.



