
Treehotel
Ein Hotel aus Baumzimmern im Wald von Schwedisch-Lappland — jedes von einem anderen führenden Architekturbüro entworfen, von Snøhetta bis Bjarke Ingels.
Treehotel liegt im Wald bei Harads, einem Dorf mit rund 500 Einwohnern am Lule-Fluss im Norden Schwedens, nicht weit vom Polarkreis. Es ist kein Hotel im üblichen Sinn, sondern eine Sammlung einzelner Baumzimmer, hoch zwischen die Kiefern gebaut — jedes von einem anderen führenden Architekturbüro entworfen. Ein verspiegelter Würfel, der im Wald verschwindet. Ein riesiges Vogelnest. Eine fliegende Untertasse. Ein Zimmer, umhüllt von 350 Vogelhäusern. Zwischen den Stämmen, mit Rezeption und Restaurant im alten Gästehaus von Britta, entsteht so ein Ort, an dem moderne Architektur und nordische Wildnis ununterscheidbar werden.
- Kein Hauptgebäude
- Kein Aufzug — man geht
- Keine Küche oben im Wald
„Und deshalb sitzt am Nebentisch selten der Falsche."
Fünf Gründe, die bleiben
- Neun Baumzimmer, jedes von einem anderen Architekturbüro — von Snøhetta und Bjarke Ingels bis Tham & Videgård und Rintala Eggertsson.
- Der Mirrorcube, der den Wald spiegelt und verschwindet, und das 7th Room mit seiner Netzterrasse unter dem freien Himmel.
- Die Biosphere von BIG, umhüllt von 350 Vogelhäusern — Architektur, die nicht nur schön ist, sondern den Wald bereichert.
- Eine Geschichte, die mit einem Dokumentarfilm und Britta's kleinem Gästehaus begann — kein Konzept am Reißbrett, sondern aus dem Ort gewachsen.
- Schwedisch-Lappland selbst: Kiefernwald und Lule-Fluss, Nordlichter im Winter, Mitternachtssonne im Sommer.
Was das Haus ausmacht


Die Baumzimmer
Neun Architekten, neun Welten im Wald
Jedes Baumzimmer trägt die Handschrift eines anderen Büros. Der Mirrorcube von Tham & Videgård ist ein verspiegelter Würfel, der den Wald reflektiert und beinahe verschwindet; in seiner Mitte wächst ein Baum.
Das ganze Haus
Britta's Guesthouse
Wo der Tag beginnt und endet
Das Herz des Treehotel steht am Boden: Britta's Guesthouse, das alte Pensionat, in dem alles begann. Hier checkt man ein, hier liegen Rezeption, Bar, Sauna und das Restaurant.
Das ganze HausTreehotel liegt im Wald bei Harads, einem Dorf mit rund 500 Einwohnern am Lule-Fluss im Norrbotten, dem nördlichsten Teil Schwedens, nicht weit vom Polarkreis. Der Flughafen Luleå ist etwa eine Stunde entfernt, der Bahnhof Boden rund vierzig Minuten. Ringsum liegt die Weite Schwedisch-Lapplands: Kiefernwälder, der Fluss, lange Winter mit Nordlichtern und Sommer mit der Mitternachtssonne. Die Region bietet Hundeschlitten- und Schneemobiltouren, Eisfischen, Saunieren am Fluss und Wanderungen — und mit dem benachbarten Arctic Bath ein weiteres bekanntes Designprojekt im selben Dorf.
Treehotel beruht auf einer einfachen, eigensinnigen Idee: führende Architekten in den Wald einzuladen und jedem ein einzelnes Baumzimmer entwerfen zu lassen — ohne ein gemeinsames Vokabular, ohne Drang zur Einheitlichkeit. So steht der verspiegelte Würfel neben dem Vogelnest, die fliegende Untertasse neben der Dragonfly. Gegründet von Kent und Britta Lindvall, die hier ihr Gästehaus führten, und seit 2022 von Jonas Olsson und Hannah Wennebro weitergeführt, bleibt das Haus seiner Grundüberzeugung treu: Architektur soll dem Wald nicht etwas hinzufügen, sondern eine neue Art eröffnen, in ihm zu sein.
Das Haus, ohne Text






Kein Hauptgebäude.
Neun Baumzimmer, kein einziges wie das andere — jedes von einem eigenen Architekturbüro entworfen, darunter Snøhetta, Bjarke Ingels Group, Tham & Videgård und Rintala Eggertsson. Man wählt nicht ein Zimmer, sondern eine Idee davon, wie man im Wald wohnen kann.
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