Menorca
Die leisere Baleareninsel.

Menorca ist die Insel, die Mallorca nicht sein wollte. Seit 1993 Biosphärenreservat, keine Hochhäuser, keine Küstenstraße, dafür ein Wanderweg — der Camí de Cavalls — einmal rund um die Insel, 185 Kilometer an Buchten vorbei, zu denen man nur zu Fuß kommt.
Das Innere ist landwirtschaftlich: Trockenmauern, Kühe, Käse aus Maó, weiße Gehöfte — die Llocs — mit den typischen Schornsteinen. Ciutadella im Westen ist eine kleine Barockstadt mit Hafen, Maó im Osten war britisch und schmeckt noch nach Gin.
Die Strände im Süden sind das, weswegen Leute kommen: Cala Macarella, Cala Mitjana, türkis und weiß. Im Norden ist die Küste rot und rau, und der Wind — die Tramuntana — bestimmt, wo man badet.
Menorca ist die Balearen ohne Balearen-Lärm.
Wir empfehlen Menorca Familien und Paaren, die eine Woche bleiben und jeden Tag eine andere Bucht wollen. Son Blanc bei Alaior ist ein Landgut, wie es die Insel hervorbringt: 14 Zimmer in einem alten Lloc, eigener Garten, eigene Küche, und die Strände des Südens zwanzig Minuten entfernt. Kein Resort, ein Hof mit Betten. Kommt im Juni oder Ende September. Mietet Räder, nicht nur ein Auto — die Insel ist flach, und die Buchten ohne Parkplatz sind die besten.
Häuser in Menorca
Geschichten aus Menorca

Mallorca, dreimal anders — und einmal Menorca
Ein Stadtpalais in Santanyí, ein Landgut in den Hügeln bei Artà, ein Haus für Leute, die sich bewegen wollen — und auf der Nachbarinsel ein Hof, der zeigt, was Mallorca einmal war.

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Die Rückkehr des Slow Travel
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