
The Rooster auf Antiparos: sechzehn Häuser über Livadia
Wie die Häuser von The Rooster auf den Hügeln über Livadia verteilt sind, woraus sie gebaut sind und wie ein Tag dort aussieht.
Antiparos ist die kleine Nachbarinsel von Paros und von dort mit der Fähre zu erreichen. The Rooster hat 2021 über der Bucht von Livadia eröffnet, auf der wilderen Seite der Insel. Die meisten Strände auf Antiparos sind sandig und geschützt; Livadia ist nach Norden offen, und wenn der Meltemi weht, wird es zum Surfstrand der Insel.



Ein Hauptgebäude mit Fluren gibt es nicht. Die sechzehn Häuser verteilen sich über rund zwölf Hektar Hügel, wilde Gärten und Dünen, und wo jedes steht, wurde nach Aussicht, Schatten, Windschutz und Abstand zum nächsten Haus entschieden. Das Hotel spricht deshalb nicht von Zimmern oder Suiten, sondern von Häusern.
Das Athener Büro VOIS hat sie nach dem Vorbild der Katikies gebaut, der niedrigen Bauernhäuser der Insel, aus bräunlichem Inselstein und mit Putz in der Farbe von Sand. Jedes Haus hat einen eigenen Pool und eine Außendusche, innen stehen Himmelbetten aus Treibholz und balinesische Tagesbetten. Je nach Haus schlafen bis zu drei oder fünf Gäste. Nicht alle schauen aufs Meer; wenn dir das wichtig ist, frag nach Haven of Tranquility oder Love Shack.

Der Tag hat ein paar feste Punkte. Um neun gibt es Yoga im offenen Pavillon. Das Frühstück, bis zwölf Uhr, steht um einen Zitronenbaum oder unter der Pergola, mit Sauerteigbrot, das jeden Tag auf der Farm des Hotels in Kambos gebacken wird, anderthalb Kilometer entfernt. Mittagessen gibt es bis 17 Uhr, und wer lieber am eigenen Pool bleibt, bekommt Salate und Spieße gebracht.
Unten an der Bucht sind Liegen, Sonnenschirme und Paddleboards für Gäste frei, und an windigen Tagen suchen die Surflehrer des Hotels ein passendes Brett aus. George „Sargos“ Marianos, der sein Leben lang rund um die Insel gefischt hat, nimmt Gäste in seinem hölzernen Kaiki mit hinaus; was gefangen wird, kommt in die Kakavia, die Fischersuppe der Inseln.



Abendessen gibt es im Secret Garden, einem Hof zwischen Felswänden. Küchenchef Simos Triantafyllou kocht über offenem Feuer mit dem, was Fischer und Farm am Tag bringen, etwa Piri-Piri-Tintenfisch mit Queller und verbrannter Zitrone oder Bucatini mit langsam geschmortem Ziegenragout, serviert auf Geschirr aus der eigenen Töpferei des Hotels. Die Bars haben bis ein Uhr geöffnet.
Die Saison 2026 läuft vom 8. Mai bis 5. Oktober. Mehr Platz bietet The Farmhouse in Kambos, ein separates Haus mit drei Schlafzimmern und Tauchbecken für bis zu sechs Gäste, mit Bauern, Imkern und Hirten als Nachbarn. Zusammen mit den sechzehn Häusern über Livadia hat The Rooster damit 17 Unterkünfte.





