
1477 Reichhalter in Lana: acht Zimmer über dem Restaurant
Ein altes Gasthaus im Zentrum von Lana: unten Café und Restaurant mit einer Karte, die jeden Monat wechselt, oben acht Zimmer, von denen keines dem anderen gleicht.
Das 1477 Reichhalter steht in der Metzgergasse in der Fußgängerzone von Lana, rund 300 Meter vom Schwesterhotel Schwarzschmied entfernt. Es funktioniert umgekehrt wie die meisten Hotels: Café und Restaurant sind von morgens bis abends geöffnet, derzeit von Montag bis Samstag, und zum Essen musst du nicht hier wohnen.

Frühstück gibt es von 8 bis 10.30 Uhr, mittags von 12 bis 14 Uhr eine kleine Karte der Saison, abends wird von 18 bis 21 Uhr gekocht. Mittags sitzen Leute aus dem Ort und Reisende in derselben historischen Stube. Man braucht kein Zimmer im Haus, um hier zu essen. Nach dem Essen wünscht man sich eines.



Küchenchef ist seit 2018 Andreas Heinisch. Er kocht Wirtshausküche mit mediterranem Einschlag von einer kurzen Karte, die jeden Monat wechselt. Im Herbst standen darauf etwa Ravioli al plin oder Tataki vom Hirsch, zu anderen Zeiten Tortelloni mit Pfifferlingen oder Wolfsbarsch, in der Folie gegart.









Oben liegen acht Zimmer, keines gleicht dem anderen. Jedes hat einen eigenen Grundriss und ist nach einer Person oder einer früheren Nutzung aus der Geschichte des Hauses benannt; Größe und Balkone unterscheiden sich, deshalb lohnt es sich, ein bestimmtes Zimmer zu wählen. Entworfen haben das Haus der Architekt Zeno Bampi und die Innenarchitektin Christina Biasi-von Berg, Fotografien von Jasmine Deporta gehören zur Einrichtung. Es gibt WLAN und Klimaanlage, aber bewusst keinen Fernseher.
Ein eigenes Spa hat das Reichhalter nicht, Gäste nutzen kostenlos das des Schwarzschmied. Sonntags ist das Restaurant geschlossen; dann bietet sich das Miil im Kränzelhof in Tscherms an, etwa fünf Autominuten entfernt. Für die Buchung ergibt sich daraus eine Reihenfolge: erst den Tisch, dann das Zimmer.




