Am günstigsten ist das Haus im Februar, ab ca. 410 € pro Nacht. Am teuersten im September, bis ca. 1.030 €.
FebruarGünstige Zeit
Typisch 380–430 € pro Nacht
Rund 60 % günstiger als im September
Günstigster Termin
350 € · Junior Suite Terrace · mit Frühstück
aus 4 Terminen
Klima vor Orttagsüber 15 °C, nachts 10 °C · etwa 3 Regentage
Richtwert pro Nacht für ein Doppelzimmer mit 2 Personen, mit Frühstück. „–“ heißt: noch nicht bekannt. Monat antippen für Details. Stand Oktober 2026, aus Stichproben im Buchungssystem des Hotels. Den aktuellen Preis nennt das Hotel. Klima: Copernicus ERA5-Land, Modellwerte am Standort, Mittel 2016–2025; Regentag = ab 3 mm.
AnreiseNächster Flughafen Palma (PMI), ca. 1 Std. 30 Min. mit dem AutoFlüge planen
Nächster FlughafenPalma PMI75 km, ca. 1 Std. 30 Min. mit dem Auto · Route ↗
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Bevor Toni Esteva und Jaume Danús das Hotel eröffneten, bestellten sie das Land wieder. Heute wachsen hier Gemüse, Obst und der alte Inselweizen Xeixa.
Das Haus erzählt dazu eine alte mallorquinische Regel: Der älteste Sohn erbte das Haupthaus und das gute Land, die Jüngeren den mageren Rest an der Küste. Mit dem Tourismus wurden daraus Strände, und Höfe im Inland wie dieser standen leer. Um 1940 lebten hier noch zehn Menschen fest auf dem Hof. Das Restaurant trägt heute den Namen der Berbersiedlung, die einmal im Tal lag: Beni Axir.
Esteva ist Architekt, Danús Bauunternehmer, beiden gehört das Gut. Die alten Gebäude bauten sie mit Stein aus der Gegend, wiederverwendetem Holz und Handwerkern von der Insel zum Hotel um, das 2020 eröffnete.
01
Das letzte Stück im Buggy
Mit dem eigenen Auto fährt hier niemand bis vors Zimmer. Wer ankommt, stellt den Wagen auf den Parkplatz vor dem Hotel und wird im Elektro-Buggy weitergebracht. Acht Zimmer und Suiten liegen im Haupthaus Sa Possessió. Zur Terrace Suite gehört die alte Brunnenöffnung des Guts, sie steht auf ihrer Terrasse; in den beiden 360º Terrace Suites führt eine kleine Treppe hinauf auf eine Dachterrasse mit Rundblick über das Gelände.
Die 21 Casitas verteilen sich im Wald. Am Eingang jeder Casita stehen ein Zitrusbaum und ein kleiner Brunnen, auf der Terrasse ein Bali-Bett; fünf haben einen eigenen Pool. Wer zu mehreren reist, nimmt eines der beiden Häuser: Sa Meva Casa mit zwei Schlafzimmern und Pool im Wald oder Sa Finqueta mit drei Schlafzimmern, eigener Küche, Infinity-Pool und Blick bis zum Kloster San Salvador. Zwei E-Bikes stehen dort bereit.
02
Brot aus altem Weizen
Die Küche leitet María Solivellas, bekannt durch ihr Restaurant Ca Na Toneta, in dem sie mallorquinisch nach der Saison kocht. Viele ihrer Rezepte hat sie über Jahre im Gespräch mit älteren Frauen auf der Insel gesammelt.
Was auf die Karte kommt, richtet sich jeden Tag nach dem, was Garten, Wald und Erzeuger aus der Umgebung liefern. Auf dem Gut liegen ein Bio-Garten von 2.000 Quadratmetern, Oliven- und Obstbäume und Felder mit Xeixa, einem alten Inselweizen, der fast verschwunden war. Das Brot daraus backt Forn Can Leu in Artà, die älteste Bäckerei des Orts, seit 1932 in Familienhand. Zum Frühstück gibt es Honig aus den eigenen Bienenstöcken und Eier von den Hühnern des Guts, die auf der Karte „glückliche Hühner“ heißen.
„Ich musste nichts erfinden. Nur deuten, mit gesundem Menschenverstand und Einfachheit.“
María Solivellas
03
Salzwasser und Watsu
Das Spa Sanum per Aquam folgt dem Gelände. Geheizt wird es mit Erdwärme, und weil auf dem ganzen Gebäude ein begrüntes Dach liegt, sieht man es von weiter oben kaum. Drinnen gibt es ein Salzwasserbecken von zehn mal fünf Metern, draußen einen Infinity-Pool von 25 Metern, ebenfalls mit Salzwasser, dazu Sauna, Dampfbad und Becken für Wechselbäder. Für Hausgäste ab 16 Jahren ist das inklusive.
Die Anwendung, für die das Haus bekannt ist, heißt Watsu und hat ein eigenes Becken: Man liegt im warmen Wasser, wird von einer Therapeutin oder einem Therapeuten gehalten, bewegt und gedehnt.
04
Um acht auf der Matte
Jeden Morgen um acht gibt es eine halbe Stunde geführte Meditation, danach eine Stunde Yoga, beides ohne Aufpreis. Meditiert wird in einem Raum mit dicken alten Mauern. Wer länger bleibt, kann einen der „Wege“ buchen, Programme mit Yoga, Spaziergängen und Handwerk, etwa dem Flechten von Körben aus Palmblättern; je nach Weg dauern sie mindestens drei bis 21 Tage.
Über das Gut führen drei markierte Wege, einer hinauf auf den Puig d’Es Racó. Schafe und Esel laufen dort frei herum. Ein längerer, anspruchsvoller Weg führt durch den Naturpark Llevant bis zur Cala Torta.
Bilder
Alle Bilder.
Aus dem Haus.
Drei Fragen an Es Racó d’Artà
01
Was sollte man bestellen?
Mallorquinisches: Coca, das knusprige Fladenbrot mit Gemüse, Sobrassada vom schwarzen Inselschwein, Tumbet aus Gemüse der Saison oder eine Ensaïmada.
02
Welche Anwendung empfehlen Sie?
Watsu, Körperarbeit im 34 bis 36 Grad warmen Wasser nach dem Vorbild des Zen-Shiatsu.
03
Wohin in der Nähe?
In den Naturpark Llevant gleich nebenan und an die Küste von Artà: zum Strand und den Dünen von Sa Canova, nach Colònia de Sant Pere, zum Cap de Ferrutx und in die kleinen Buchten zwischen s’Arenalet des Verger und Cala Torta.
Tipp aus dem Haus
Naturpark Llevant
Der Parc Natural de la Península de Llevant beginnt am Rand des Guts: Berge, Macchia und eine Küste, die bis heute kaum bebaut ist. Neben dem Weg von Es Racó zur Cala Torta ist die öffentliche Finca s’Alqueria Vella ein Ausgangspunkt für Wanderungen. Wasser und Sonnenschutz mitnehmen.
Tomeu Caldentey kocht mallorquinisch nach Saison, vor den Gästen an einer offenen Küchenzeile. Mittags gibt es das wöchentlich wechselnde BARtomeu-Menü für 25 Euro, abends Degustationsmenüs mit fünf bis zehn Gängen, deren Inhalt er vorher nicht verrät.
Für
Einen langen Abend mit Menü, ein günstiges Mittagessen
Gut zu wissen
Mi–So geöffnet, Mo und Di Ruhetag; Reservierung über die Website.
Seit 2000 an der Uferpromenade von Colònia de Sant Pere: frischer Fisch vom örtlichen Fischer, gegrillte Carabineros, Seeteufel, dazu Fleisch vom Grill. Man sitzt auf der Terrasse über den Felsen und schaut über die Bucht von Alcúdia in den Sonnenuntergang.
Für
Fisch zum Sonnenuntergang
Gut zu wissen
Saison ab 1. April; Mi–So ab 18 Uhr, Sa und So auch mittags (13–15 Uhr, bei gutem Wetter). An manchen Abenden legen DJs auf.
Das Café an der Fußgängerstraße Carrer de Ciutat gibt es seit Jahrzehnten; 2025 hat es der Fußballer Abdón Prats von seiner Mutter Bel übernommen. Man sitzt im Garten hinter dem Haus und bestellt Frühstück, Marktküche mit Produkten aus der Gegend, abends Vermut und Cocktails.
Für
Frühstück im Ort, Vermut am Abend
Gut zu wissen
Mo–Sa 10–16 Uhr, Do und Fr auch 18–22 Uhr; Reservierung online.