Am günstigsten ist das Haus im Januar und Februar und Juli und August, ab ca. 880 € pro Nacht. Am teuersten im März bis Juni und September und Oktober, bis ca. 1.100 €.
JanuarGünstige Zeit
Typisch 880 € pro Nacht
Rund 20 % günstiger als im März
Günstigster Termin
880 € · Pavilion
aus 4 Terminen
Klima vor Orttagsüber 13 °C, nachts 1 °C · etwa 2 Regentage
Richtwert pro Nacht für ein Doppelzimmer mit 2 Personen. „–“ heißt: noch nicht bekannt. Monat antippen für Details. Stand Oktober 2026, aus Stichproben im Buchungssystem des Hotels. Den aktuellen Preis nennt das Hotel. Klima: Copernicus ERA5-Land, Modellwerte am Standort, Mittel 2016–2025; Regentag = ab 3 mm.
AnreiseNächster Flughafen Marrakesch (RAK), ca. 1 Std. 10 Min. mit dem AutoFlüge planen
Nächster FlughafenMarrakesch RAK58 km, ca. 1 Std. 10 Min. mit dem Auto · Route ↗
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Bei Olinto schläft man im Jasmin, im Oleander oder im Lavendel.
Neun Pavillons stehen im Olivenhain, jeder nach einer Pflanze benannt. Sechs haben einen eigenen Garten, drei einen beheizten Privatpool. Das Gelände, drei Hektar im Ouirgane-Tal, liegt rund eine Stunde Fahrt südlich von Marrakesch.
Gebaut wurde Olinto nach den Vorstellungen seines Eigentümers Fabrizio Ruspoli di Poggio Suasa. Den Namen trug einer seiner Vorfahren, ein Förderer Händels im frühen 18. Jahrhundert. Das Haus eröffnete 2022, ein Jahr später bekam es den Prix Versailles, einen Architektur- und Designpreis, in der Kategorie Hotels.
01
Morgen- oder Abendseite
Die Pavillons stehen frei, jeder mit eigener Außentür, zwei kleinen Patios und einer Dachterrasse mit Daybed. Bei der Buchung wählt man neben der Kategorie auch die Himmelsrichtung: Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. Die Garten-Pavillons messen 50 Quadratmeter, die Pool-Pavillons 78, mit separatem Wohnzimmer.
Im Winter liegt auf den Gipfeln Schnee. Für solche Abende hat jeder Pavillon einen Kamin, und die Minibar mit Wein, Bier und Softdrinks wird täglich aufgefüllt.
02
Vierundzwanzig Vogelarten
Im Pavillon liegt ein kleines Heft, „Birds of Olinto“. Der Ornithologe Raphaël Musseau, der in Marokko mehrere Vogelforschungsprojekte leitet, hat darin die Arten erfasst, die auf dem Gelände brüten: mindestens 24. Ein Fernglas dazu gibt es an der Rezeption.
03
Unter farbigem Glas
Die Bar liegt unter geschnitztem, bemaltem Holz, das Licht fällt durch farbiges Glas nach Vorbildern aus Fès, davor stehen Ledersofas und ein Kamin. Die Säfte presst der Barkeeper aus dem, was im eigenen Garten reift. Für den Olinto Mule wird Wodka mit Safran angesetzt, für den Marrakech Negroni Wermut mit Rosmarin, Sternanis, Nelken und Zimt.
Auch Kräuter und Gemüse für die Küche kommen aus dem Garten. Gekocht wird marokkanisch und mediterran, serviert im Speiseraum am Kamin oder auf der Gartenterrasse.
04
Pools und Hammam
Wer einen der drei Pool-Pavillons bucht, bekommt das Frühstück ohne Aufpreis aufs Wasser gestellt: Gebäck, Obst und Minztee auf einem schwimmenden Tablett im eigenen, beheizten Becken. Für alle Gäste gibt es zwischen den Olivenbäumen den großen gemeinsamen Pool mit 240 Quadratmetern. Dazu kommt ein kleineres beheiztes Becken mit 50 Quadratmetern, das nur Hotelgästen offensteht.
Im Hammam mit Tadelakt-Wänden und Zellige-Fliesen gehören zum Beldi-Ritual Henna, schwarze Seife, Arganöl und Ghassoul-Erde mit sieben Pflanzen.
05
Zu Fuß ins nächste Dorf
Für die Wanderung nach Moul Anraz holt der Guide die Gäste am Haus ab. Vier Stunden dauert die Runde: zum Aussichtspunkt Nag Shanti, von dem man ganz Marigha überblickt, und weiter ins Dorf Anraz, wo das Heiligtum von Haim Ben Diwane an die jüdische Geschichte der Berge erinnert.
Kürzer ist der Weg über das Dorf Laazib zu den alten Salzminen, zweieinhalb Stunden. Manchmal endet er in einem Haus, in dem Teppiche gefertigt werden.
Bilder
Alle Bilder.
Quellen & redaktioneller Stand
Grundlage dieses Porträts sind die Angaben des Hauses; zuletzt geprüft am 6. Oktober 2026.
Richard Bransons Kasbah über dem Tal von Asni. Küchenchef Yassine Khalal kocht marokkanisch und international mit Gemüse aus dem eigenen Garten – mittags etwa Doradenceviche mit Äpfeln aus Asni am Pool, abends Tajines im Kanoun mit Blick auf die Berge; im Asayss neben den Berberzelten sitzt man am Kamin auch nur auf einen Drink.
Steinhaus mit Garten und Pool am Stausee von Ouirgane. Auf den Tisch kommen Tajines aus dem Lehmtopf mit Gemüse aus dem eigenen Garten, handgerollter Couscous und Tafarnout-Brot aus dem Lehmofen, dazu marokkanischer Wein aus Meknès oder Boulaouane; gegessen wird im Garten oder auf der großen Terrasse.