Öffnet die Buchungsseite des Hotels mit 2 Nächten in diesem Monat. Gebucht wird dort.
Richtwert pro Nacht für ein Doppelzimmer mit 2 Personen, mit Frühstück. „–“ heißt: noch nicht bekannt. Monat antippen für Details. Stand Oktober 2026, aus Stichproben im Buchungssystem des Hotels. Den aktuellen Preis nennt das Hotel. Klima: Copernicus ERA5-Land, Modellwerte am Standort, Mittel 2016–2025; Regentag = ab 3 mm.
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Die Mauern sind aus dem Garten gemacht, in dem sie stehen.
Die Erde des Grundstücks wurde zu Lehmziegeln, die alten Olivenbäume blieben stehen. Dazwischen liegen die zwölf Zimmer, jedes mit Terrasse und Kamin oder Ofen.
Gebaut hat die Lodge Romain Michel-Ménière, ein französisch-schweizerischer Innenarchitekt, der seit 2002 in Marokko lebt und an der Kasbah Bab Ourika, am Riad Mena & Beyond und am Nomad mitgearbeitet hat. Im März 2017 eröffnete er sein eigenes Haus am Rand von Oumnass. Seine Freunde Karl Fournier und Olivier Marty von Studio KO planten mit, den Garten legte der Landschaftsarchitekt Arnaud Casaus an. Gäste sollen hier Bauweise, Handwerk und Bräuche der Berber kennenlernen. Marrakesch ist eine halbe Stunde entfernt, die Lodge aber schwer zu finden; am besten bucht man den Transfer.
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Aus der Erde des Gartens
Auch sonst kommt das Material aus der Nähe. Die Decken sind aus Hölzern der Gegend gebaut: Eukalyptus, Atlas-Zeder, Kiefer und wilder Bambus. Die Terrakottafliesen am Boden wurden eigens für die Lodge in einem Nachbardorf gefertigt und gebrannt.
Eingerichtet ist das Haus mit Rattanmöbeln, Töpferware und alten marokkanischen Brauttruhen, dazwischen stehen Designmöbel des 20. Jahrhunderts, im Land gefunden oder aus der Familie. Es soll sich anfühlen wie ein Familienhaus.
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Jedes Zimmer mit Kamin
Tichka und Saffran gehen auf den Garten. Ayurt und Tigmi sind größer, mit Sitzecke, Terrasse zum Pool und Blick auf den Atlas. Die Suite Superior III liegt als einzige im ersten Stock; von ihrer überdachten Terrasse sieht man die Berge und die Dörfer davor. In der Cabane Deluxe ersetzt ein Ofen den Kamin.
Familien wohnen in einer der drei Deluxe-Lodges mit Zusatzbett, in der Familien-Lodge mit zwei Zimmern und gemeinsamem Bad oder in der Cabane Deluxe. Das ist ein freistehendes Haus mit Schlaf- und Wohnzimmer und eigenem Garten. Reisen mehr Leute mit, etwa Freunde oder Jugendliche, lässt sich ein Anbau dazubuchen.
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Was der Markt hergibt
Eine Karte gibt es nicht. Das Team, vier Leute, darunter zwei Köche, kocht jeden Tag ein Menü, meist marokkanisch, manchmal mediterran, je nachdem, was es auf dem Markt gibt. Ein Teil des Gemüses kommt aus dem eigenen Bio-Garten. Vorher fragt das Haus jeden Gast, was er mag und was er nicht verträgt.
An der Bar wird mit eigenen Sirupen aus Ingwer und Rosmarin gemixt. Auf der Karte stehen ein Lavender Whiskey Sour und ein Espresso Martini für zwei. Der Wein ist Bio und kommt von Val d’Argan bei Essaouira.
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Mehrere alte Gärten
Der Garten ist mehrere Hektar groß und aus mehreren alten Gärten zusammengesetzt, mit hundertjährigen Olivenbäumen, Kräuterbeeten und Gemüse in Bio-Anbau. Was dazugepflanzt wurde, stammt meist aus der marokkanischen Landschaft.
Mittendrin, zwischen den Olivenbäumen, liegt der Pool: 20 Meter lang, 7 Meter breit.
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Von der Berber Lodge empfohlen
Die Ausflüge führen unabhängige Anbieter aus der Gegend durch; die Lodge gibt weiter, was frühere Gäste empfohlen haben. Darunter ist die Weberei Art Tissage TAM, die Handtücher, Badetücher und handgemachte Kleidung verkauft. Für Ausritte am Stausee Lalla Takerkoust oder in der Agafay-Wüste holt gegen halb zehn ein Taxi ab, mit Führer und Mittagessen vor Ort. Ins Ouirgane-Tal fährt man über Amizmiz hin und über Asni, Tahnaout und das Kik-Plateau zurück.
Bilder
Alle Bilder.
Tipp der Berber Lodge
Kasbah Bab Ourika
Auch ein Mittag- oder Abendessen in der Kasbah Bab Ourika empfiehlt die Lodge; an diesem Haus hat Romain Michel-Ménière mitgearbeitet. Die Kasbah liegt auf einem Hügel über dem Ourika-Tal, von der Lodge aus rund 45 Minuten entfernt. Das Restaurant nimmt mittags und abends auch Gäste von außerhalb auf; das Gemüse kommt aus den eigenen Bio-Gärten und von den Märkten im Tal. Ourika-Tal, Tnine Ourika.
Ein Camp in einer kleinen Oase der Agafay-Steinwüste, seit fast 20 Jahren in Betrieb. Mittags isst man marokkanisch im Berberzelt mit Blick auf die Atlasgipfel, abends draußen unter freiem Himmel; vegetarische Menüs gibt es auf Wunsch.
Für
Einen langen Mittag in der Steinwüste
Gut zu wissen
Ganzjährig geöffnet, Tisch vorher reservieren. Festes Menü: mittags 500, abends 600 Dirham pro Person; die Aktivitäten vor Ort stehen auch Essensgästen offen.
Weiße Zelte zwischen den Hügeln der Agafay, mit Blick auf den Atlas. Wer nicht übernachtet, kommt mit Reservierung zum Essen: mittags marokkanische Salate und Spieße vom Grill mit Huhn, Gemüse und Kefta, abends Salate und zwei Tajines mit Rosinen-Couscous.
Für
Mittag mit Badezeug im Gepäck
Gut zu wissen
Nur mit Reservierung; ganzjährig geöffnet, auch im Ramadan. Menüs vegetarisch und glutenfrei möglich.
Kleines Hotel mit Restaurant am Ufer des Lalla-Takerkoust-Stausees; gegessen wird unter Olivenbäumen mit Blick übers Wasser zum Atlas. Auf der Karte französische Bistroküche wie Carpaccio, hausgemachte Terrine, Austern aus Dakhla und Entrecôte, dazu Berber-Couscous mit Huhn.
Für
Mittag am See
Gut zu wissen
Täglich geöffnet. Restaurantgäste dürfen die Pools im Garten nutzen; der beheizte Pool (November bis März) bleibt Hotelgästen vorbehalten.
Brasserie im alten Postgebäude der Ville Nouvelle aus den 1920er-Jahren, von Studio KO mit Holztreppen, Fensterläden und Deckenventilatoren erneuert. Morgens Frühstück mit frisch gepresstem Orangensaft, später Austern aus Oualidia, Tatar und Zitronentarte auf der Terrasse unter Palmen.