Öffnet die Buchungsseite des Hotels mit 2 Nächten in diesem Monat. Gebucht wird dort.
Richtwert pro Nacht für ein Doppelzimmer mit 2 Personen, mit Frühstück. „–“ heißt: noch nicht bekannt. Monat antippen für Details. Stand Oktober 2026, aus Stichproben im Buchungssystem des Hotels. Den aktuellen Preis nennt das Hotel. Klima: Copernicus ERA5-Land, Modellwerte am Standort, Mittel 2016–2025; Regentag = ab 3 mm.
AnreiseNächster Flughafen Ponta Delgada (PDL), ca. 20 Min. mit dem AutoFlüge planen
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Der Strand war zuerst da. Das Hotel hat sich nur seinen Namen geliehen.
João Reis ist Unternehmer und Surfer. Über der Praia de Santa Bárbara bei Ribeira Grande, einem langen Strand aus dunklem Vulkansand an der Nordküste von São Miguel, eröffnete er am 1. Juni 2015 nach Angaben des Hauses das erste Eco-Beach-Resort der Azoren. Heute gehört es zu Singular Properties, der Gruppe, die er mit Catarina Reis führt; das Schwesterhaus WHITE liegt an der Südküste.
Gebaut wurde von Grund auf neu und so flach wie möglich. Die Häuser folgen dem Gelände, damit sie in der Landschaft wenig Masse zeigen. Außen sind sie mit Kryptomerie verkleidet, dem Holz der auf den Inseln verbreiteten Sicheltanne, und mit Korkplatten, die zugleich dämmen. Die Arbeiten übernahmen überwiegend Firmen aus der Gegend.
01
Was auf dem Deck steht
Alle 30 Unterkünfte haben eine Küchenzeile mit Mikrowelle, Kühlschrank und Wasserkocher, einen Esstisch und vor der Tür ein Deck, eine Holzterrasse. Bei der Wahl kommt es darauf an, was dort steht. Die zwölf Blue & Green Studios teilen sich ein langes Tauchbecken mit Salzwasser, das sich an allen zwölf entlangzieht; jede andere Kategorie hat einen eigenen Whirlpool. Die Garden Villas liegen an einem gemeinsamen Garten mit heimischen Pflanzen und einem kleinen See, die übrigen Häuser schauen seitlich aufs Meer und auf die Berge.
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Ernten ohne Umgraben
Hinter dem Resort liegt der eigene Gemüseanbau, rund ein Hektar mit Beeten und Gewächshäusern; umgegraben wird dort nicht. Was die Restaurants nicht brauchen, geht an Mitarbeitende und ihre Familien.
Gekocht wird daraus im Santa Bárbara Restaurant. Bruno Schmatz führt dort als Küchenchef die Küche, Vítor Sobral prägt die Karten der Gruppe als Berater. Auf der Abendkarte steht etwa Massada, ein Eintopf aus Fisch und Garnelen mit kurzen Nudeln. Schlichter ist ein Prego: Rinderlende im süßen Bolo lêvedo der Azoren. Die Weinkarte ist portugiesisch, mit mehreren Weinen von den Inseln.
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Regenwasser und Strandreinigung
Von den Dächern läuft das Regenwasser in ein Becken am Rand des Geländes, aus dem die Gärten gegossen werden. Wird es knapp, pumpt das Resort Wasser aus dem natürlichen See auf dem Grundstück nach. Gepflanzt sind überwiegend heimische Arten, die wenig Wasser brauchen. In den Villen schaltet die Schlüsselkarte Licht und Geräte ab, sobald man geht, und das Frühstücksbuffet wurde abgeschafft: Serviert wird à la carte, damit weniger übrig bleibt.
Unten am Strand sammelt das Team der Haustechnik regelmäßig ein, was das Meer angespült hat. Bei diesen Sammelaktionen waren auch schon eine Schule aus Ribeira Grande und eine Gruppe Pfadfinder dabei.
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Steinliegen im Salzwasser
Mitten in der Anlage liegt ein großer, beheizter Salzwasserpool, unter dessen Oberfläche Liegen aus Stein eingebaut sind. Auf der Klippe über dem Strand hat das Haus ein Holzdeck angelegt, auf dem massiert wird, und zwischen den Häusern stehen kleine Patios mit Sonnenschirmen aus Stroh. Unten am Strand serviert der Beach Club kleine Gerichte für die Pause zwischen zwei Runden im Meer; von November bis Mai bleibt er geschlossen.
Im Wellnessbereich gibt es ein Innenbecken, das auch für Wassertherapie genutzt wird; die Anwendungen finden bei 35 bis 39 Grad statt. Eine Behandlung steht nur von Januar bis April auf der Karte: Bei „Breath of Fire“ erhitzt glühende Holzkohle Metallkegel, deren Wärme über Tücher auf den Körper übergeht. Das Haus bezieht sich damit auf die vulkanische Herkunft der Inseln.
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Andreia und Heloísa kennen die Insel
Für alles jenseits des Geländes sind Andreia und Heloísa da, die Experience Guides des Hauses. Sie stellen auf Wunsch einen Plan für die Insel zusammen; die Touren selbst führen lizenzierte Partner, nach Furnas und Vila Franca do Campo, nach Sete Cidades und Mosteiros oder hinüber nach Povoação und Nordeste. Tee- und Weinverkostungen gehören auch dazu. Wer lieber bleibt, rollt die Yogamatte an einem der Aussichtspunkte des Resorts aus, mit dem Meer auf der einen Seite und dem Bergrücken über der Lagoa do Fogo auf der anderen.
Gehört zum Haus
Auch ohne Zimmer einen Besuch wert.
Ribeira Grande · Restaurant im Hotel
Santa Bárbara Restaurant
Ein Abendessen im Hotel mit Produkten von den Azoren. Gemüse und Kräuter kommen auch aus dem eigenen Anbau hinter den Studios und Villen. Eine Möglichkeit, nach dem Ausflug an der Nordküste im Haus zu bleiben.
Im Santa Bárbara Eco-Beach Resort · Abendessen 19–22 Uhr; vorher einen Tisch reservieren und fragen, ob auch Gäste ohne Übernachtung essen können.
Auf diesem Hof bei Rabo de Peixe wächst das Gemüse, das abends gekocht wird. Es gibt nur Degustationsmenüs mit sechs bis acht Gängen, ab 60 Euro, auf Wunsch mit Weinbegleitung; gegessen wird an weiß gedeckten Tischen auf der überdachten Terrasse zum Garten.
Für
Einen langen Abend mit Menü
Gut zu wissen
Nur abends, Di–Sa 19:30–23 Uhr; Reservierung empfohlen.
Das Restaurant des Bauernverbands von São Miguel liegt auf dem Messegelände am Campo de Santana. Die Küche brät Rindfleisch von den Weiden der Insel, das Steak ist der Grund herzukommen; dazu gibt es Fisch, Käse von den Azoren und Wein aus Portugal.
Im Art-déco-Speisesaal mit Blick auf den Parque Terra Nostra kocht Nuno Gonçalves mit Kräutern und Gemüse aus dem Hotelgarten, Ananas, Käse und Honig von der Insel. Auf der Karte steht auch der Cozido das Furnas, Fleisch und Gemüse, die stundenlang in der Erdwärme garen.
Ein Holzbau am Areal de Santa Bárbara, dem Surfstrand vor dem Hotel. Hinter der Theke werden Cocktails gemixt, aus der Küche kommen Petiscos und kleine Gerichte; man sitzt auf der Terrasse über dem dunklen Sand und schaut den Surfern zu.
Für
Ein Drink nach dem Surfen oder zum Sonnenuntergang