Essen in Asturien: Casa Marcial, Narbasu und Monte

Küche

Essen in Asturien: Casa Marcial, Narbasu und Monte

6. September 2026 · 2 Min · Redaktion CINCIN · Aktualisiert am 7. Oktober 2026

Foto: Casa Marcial

Drei Adressen für eine Reise wegen des Essens: Casa Marcial im ehemaligen Familiengasthaus, Narbasu zum Übernachten und Monte in San Feliz.

Die asturische Küche beginnt bei wenigen Produkten: Fabes, den großen weißen Bohnen der Fabada; Blauschimmelkäse wie Cabrales, der in Höhlen der Picos de Europa reift; Cidre; Fisch und Meeresfrüchte von der kantabrischen Küste. Drei Restaurants zeigen, wie unterschiedlich Küchen heute damit arbeiten. Zwei gehören der Familie Manzano und liegen etwa zwanzig Minuten auseinander, bei Arriondas und in Cereceda. Das dritte, Monte, liegt eine Autostunde weiter westlich in einem Dorf der Gemeinde Lena. Nur Narbasu hat Zimmer und ist damit der naheliegende Standort für die ersten beiden.

Casa Marcial: im ehemaligen Familiengasthaus

La Salgar ist ein Weiler bei Arriondas. Die Eltern von Nacho Manzano führten im Haus der Familie eine Dorfwirtschaft, und 1993 eröffnete er dort mit seinen Schwestern Casa Marcial, im selben Gebäude. Seit dem Guide 2025 hat das Restaurant drei Michelin-Sterne.

Casa Marcial serviert Degustationsmenüs mit asturischen Produkten von der Küste bis in die Picos de Europa; ein Teil des Gemüses kommt aus dem Garten der Familie in Narbasu. Wo die Küche herkommt, zeigen zwei Familiengerichte, die Esther und Nacho Manzano auch zum Liefern anbieten: Fabes und Arroz con pitu de caleya, Reis mit asturischem Freilandhuhn.

Narbasu: Garten, Mühle und 23 Zimmer

Casa Marcial hat keine Zimmer. Zwanzig Minuten entfernt führen Sandra, Esther und Nacho Manzano Narbasu im Palacio de Rubianes in Cereceda, einem Landsitz unter dem Sueve-Massiv mit Blick zu den Picos de Europa. Es gibt 23 Zimmer in drei Kategorien, Standard, Especial und Junior Suite; das Frühstück ist inbegriffen.

Esther und Nacho kochen hier und nennen ihren Ansatz „cocina de paisaje“, Küche aus der Landschaft. Ein rund ein Hektar großer Garten auf dem Gut liefert Gemüse für Narbasu, Casa Marcial und die anderen Restaurants der Familie, und eine restaurierte Mühle mahlt den Mais für die Tortos, kleine Maisfladen, mit denen das Essen beginnt. Neben der Karte gibt es zwei Menüs, das Menú Tradicional und das Menú Narbasu, mit Familienklassikern wie Fabada und dem, was Bauern und Erzeuger aus der Umgebung bringen. 2023 hat der Guide Michelin dem Restaurant einen Grünen Stern verliehen, seine Auszeichnung für nachhaltige Arbeit in der Küche.

Das Restaurant ist von Donnerstag bis Sonntag geöffnet, am Sonntag nur mittags. Plane deine Abende danach: einen in Narbasu, einen in Casa Marcial.

Monte: fünf Tische in San Feliz

Monte liegt eine Autostunde westlich der Manzanos in San Feliz, einem Bergdorf der Gemeinde Lena in den alten Kohletälern südlich von Oviedo. Xune Andrade hat es 2019 mit fünf Tischen eröffnet, der Guide Michelin vergibt einen Stern.

Die Küche unterscheidet sich von der der Manzanos: Vieles wird über Holzkohle gegart, dazu kommen Fermente und Produkte aus den umliegenden Bergen statt von der Küste. Die Weinkarte von Delia Melgarejo setzt auf kleine Erzeuger und Bergweine. Bei so wenigen Tischen solltest du früh reservieren.

Praktisch

Der nächste Flughafen ist Asturias bei Avilés. Ohne Auto geht es nicht: Casa Marcial und Narbasu liegen zwanzig Minuten auseinander, Monte von beiden etwa eine Stunde. Reserviere Casa Marcial und Monte früh und prüf die Öffnungstage der Restaurants, bevor du die Abende festlegst.

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